Franken.

Um genauer zu sein, Oberfranken.

Dort bin ich aufgewachsen.

Fast unsere ganze Familie lebt dort, meine Mutter, meine beiden Schwestern mit ihren Kindern und Enkeln, unsre ganz große Tochter mit Ihrer Familie, unserem Schwiegersohn und unseren Enkeln.

Von Ober- nach Unterfranken ist der Weg nicht weit. Zwei Stunden sind es mit der Bahn, vom Ort meiner Kindheit, bis nach….. Würzburg.

Franken ist sehr beschaulich. Idyllisch. Man kennt immer jemanden, den man kennt, der Einen kennt ….und die Herzlichkeit dort, ist mit der Anonymität des Großstadtmonsters Berlin, nicht mal im Hauch eines Ansatzes, zu vergleichen.

Meine Mutter ist 84 und ist schon aufgrund ihres Alters und Gesundheitszustandes auf die Bahn angewiesen, wenn sie ihre Kinder besuchen will.

Unsere mittlere Tochter, die in der Nähe von Frankfurt/Main lebt, wird bald Urlaub auf dem Land ….in Frankreich machen. Schon diese Tatsache, erweckt Angst und Übelkeit in mir.

Als Tochter und Mutter, bin ich „so weit weg“ und trotzdem, kommt wegen der letzten furchtbaren Ereignisse, besonders aber das in Würzburg, alles immer näher.

Ganz nah. So als ob der Terror bereits vor meiner eigenen Tür steht.

Ich war letzte Nacht sehr, sehr lange wach und wenn man viel Zeit hat, denkt man viel nach.

Gerade in letzter Zeit, häufen sich die Horrorszenarien in meinem Kopf.

Manchmal fange ich tatsächlich mittlerweile schon bis zur Kotzgrenze an zu husten, wenn sich mir die Bilder im Hirn aufdrängen, gegen die ich mich nicht wehren kann, sobald ich die „News“ der Nachrichten lese.

Ich summiere jetzt mal die „Nachrichten“ in Bezug auf das Geschehen in Würzburg, mit meinen eigenen Worten:

Ein 17jähriger, nicht begleiteter jugendlicher Asylant, der aber durchaus auch 25 hätte sein können, – kommt drauf an, wie oft und welche Angaben er beim LaGeSo gemacht hat – und „scheinbar traumatisiert“war, hat das Leben sehr vieler Menschen für immer verändert.

Vielleicht lag es aber auch daran, dass ihm das Essen in seiner Pflegefamilie nicht geschmeckt hat und die „Frau des Hauses“, ihrem Mann gleichgestellt war. Da kann man schon mal so richtig sauer werden und um seinem Unmut freien Lauf zu lassen, mit Axt und Messer in einem Personenzug „Tabula Rasa zu spielen“.

Ein womöglich nicht beachteter „Künstler“, malte er doch seine IS-Flagge selbst.

Warum um alles in der Welt, ist er nicht nach Berlin gezogen und hat sich seinen Lebensunterhalt in den von Meister Müller behaupteten, nicht vorhandenen „No-Go-Areas“,

mit Drogenhandel verdient ? Mit dem Wissen, dass er dafür eh nicht in den Knast kommt, denn wessen Herkunft und Personalien nicht eindeutig geklärt sind, darf RECHTLICH gesehen, nicht auf Dauer „festgehalten“ werden und es liegt nicht daran, wie viele vielleicht meinen, dass die „Bullen“ keinen Bock haben, diesen Typen das Handwerk zu legen bzw. die „8“ anzuschrauben und es zu aufwendig ist, ihn in eine Einzimmerwohnung mit Stahlgardinen einzumieten.

Unsre Familie hätte in diesem Zug sein können…daran muss ich ständig denken. Zum Glück waren sie das nicht.

So viele Leben hat diese geistesgestörte Drecksau für immer zerstört, oder zumindest verändert.

Das der schwer verletzten Familie, der anderen Mitreisenden, der Einsatzkräfte.

Das Leben in  Würzburg.

Da steht doch heute tatsächlich in den Nachrichten, dass „der IS dieses Attentat für sich beansprucht“. Ääääääh….*räusper*, der IS steht also irgendwo in der Pampa, stampft trotzig mit dem Fuß auf und sagt:“Heeeeeey Würzburg…wir haben den zuerst gesehen“ ?

Was um alles in der Welt, flöten sich die Schreiberlinge der Nachrichtenagenturen teilweise ein, um Aufmerksamkeit zu erregen…?

Und dann Künast.

Leckt’s mich am Arsch.

Also ich bin ein friedliebender Mensch. Grundsätzlich, aber in solchen Momenten nur „eigentlich“. Dann wünsch ich mir einen Tresen, an dem ich mit solchen Leuten wie Künast stehe, um ihnen mit Schmackes den Kopf..ganz bewusst und nicht  aus Versehen…auf die Tischplatte zu donnern.

Der „arme, junge, traumatisierte Täter“ sollte laut Künasts Meinung „nur angriffsunfähig“ geschossen werden?! Nun, sicherlich kennt sie sich persönlich im Umgang mit solchen Attentätern sehr gut aus und hätte es geschafft, den Wahnsinnigen mit rohen Karotten und dem Versprechen, ihm 100%ige Integration zuzusichern, von seinem Vorhaben abzubringen und alle wären unversehrt und ohne bleibendes Trauma, dem Zug entstiegen.

Alte, mach bitte in Zukunft das Maul auf, wenn Du was zu sagen hast, damit man auch hören kann, was Du tatsächlich meinst. Das gilt auch für alle Deine „umnachteten“ Gutmenschen-Schwestern in Deiner Partei.

Zitat Rainer Wendt :“ Ausgesprochen bescheuerte Frage, von ahnungslosen Politikern und das nervt eigentlich auch richtig, Keiner braucht so eine parlamentarische Klugscheißerei, Frau Künast soll nicht so viele schlechte Kinofilme gucken, eine solche Aussage ist ahnungslos und dumm“

Herr Wendt, wir feiern Sie für diese Worte!

Ich will einfach Frieden auf der Welt. Warum nur, ist das so schwer ?

Als Mutter, Tochter, Oma…. und Ehefrau eines Polizeibeamten, ist mir das Weinen in letzter Zeit so viel näher, als das Lachen.

Und ich lache gerne.

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